Häufige Fragen zu SASE

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SASE FAQ: Von VPN und MPLS zu ZTNA und SD-WAN

SASE (Secure Access Service Edge) bringt Netzwerk und Security in einer modernen, cloudbasierten Architektur zusammen. Viele Unternehmen stehen vor der Frage, ob und wie sich klassisches VPN und MPLS durch eine moderne, cloudbasierte Architektur ablösen lassen. Unsere FAQs beantworten Fragen zum konkreten Nutzen von SASE, ZTNA und SD-WAN, und wie sich die Migration schrittweise und risikoarm umsetzen lässt.

Symbol eines stilisierten Cloud-Icons mit Linien, die nach unten führen – dargestellt als Symbol für Netzwerkverbindungen oder Cloud-Konnektivität.

SASE (Secure Access Service Edge) kombiniert Netzwerkfunktionen (SD-WAN) mit Sicherheitsfunktionen (Firewall-as-a-Service, SWG, CASB, ZTNA) in einer Cloud-nativen Architektur. Es ersetzt nicht zwingend alle bestehenden Komponenten sofort, ermöglicht aber eine schrittweise Migration hin zu einer konsolidierten, zentral verwalteten Sicherheitsarchitektur.

Klassisches VPN gewährt nach der Anmeldung oft weitreichenden Netzwerkzugriff, was das Risiko bei kompromittierten Konten erhöht. ZTNA (Zero Trust Network Access) gewährt stattdessen nur granularen, anwendungsspezifischen Zugriff nach dem Prinzip "never trust, always verify". Ein Wechsel lohnt sich besonders bei hybriden Arbeitsmodellen, vielen externen Partnern/Zulieferern oder wenn die Angriffsfläche reduziert werden soll.

SD-WAN bietet gegenüber klassischem MPLS mehr Flexibilität, oft geringere Kosten, dynamisches Traffic-Routing (z. B. direkter Internetausstieg für Cloud-Anwendungen) sowie zentrale Steuerbarkeit über alle Standorte. Der Business Case hängt von Standortanzahl, Bandbreitenbedarf und Cloud-Nutzungsgrad ab, eine individuelle Analyse zeigt das Einsparpotenzial.

SASE führt Netzwerk- und Security-Funktionen in einer cloudbasierten Architektur zusammen. Dadurch können Benutzer und Standorte unabhängig vom Aufenthaltsort nach einheitlichen Sicherheitsrichtlinien auf Anwendungen und Daten zugreifen. Gleichzeitig lässt sich die Komplexität vieler einzelner Security- und Connectivity-Lösungen reduzieren.

Nein. Häufig ist ein schrittweises Vorgehen sinnvoll, beispielsweise beginnend mit VPN-Ablösung und ZTNA, der Anbindung einzelner Standorte oder der Migration von MPLS auf SD-WAN. So lässt sich die Architektur kontrolliert weiterentwickeln und der Nutzen einzelner Schritte messen. Ein Asecus SASE-Transformationsworkshop ist dazu ein erster Schritt. Sie erhalten eine Bestandesaufnahme, eine klare Definition der Anforderungen an eine neue Architektur, sowie ein mögliches, schrittweises Vorgehen, um die Vorteile von SASE zu nutzen.

Empfehlenswert ist ein phasenweiser Ansatz: zunächst Analyse der bestehenden Netzwerk- und Sicherheitslandschaft, dann Pilotstandorte, danach schrittweiser Rollout mit Parallelbetrieb der Altsysteme während der Migrationsphase. So lassen sich Risiken minimieren und Erfahrungswerte für den Gesamt-Rollout sammeln.